

Geschichte der Fahne der Feuerwehr Burggriesbach
Aus der Chronik | In den Siebziger- und Achtzigerjahren war die wirtschaftliche Lage im Lande nicht schlecht und allenthalben war von einem Aufschwung die Rede. Davon waren auch die Vereine nicht ausgeschlossen. So sammelten sich in ihren Kassen ansehnliche Rücklagen an. Ein sichtbares Anzeichen hierfür war, dass sich immer mehr Vereine eine repräsentative Fahne zulegten, die immer noch eine herausragende Präsentation bei vielen Festlichkeiten darstellt.
So wurde auch bei den Mitgliedern der Burggriesbacher Feuerwehr der Ruf nach einer Vereinsfahne laut. Bestärkt und gefördert wurde dieser Entschluss noch, als der Nachbarverein Lauterbach sich ebenfalls eine Vereinsfahne anschaffen wollte. Die Burggriesbacher sollten dabei als Patenverein fungieren. So kam es dazu, dass zwei Fahnenweihen in kurzem Abstand nacheinander stattfanden, wobei die FF Burggriesbach den Anfang machte: Am Sonntag, den 17. Juli 1983, war der große Tag. Wie der Berichterstatter schreibt, war an der Mariensäule ein Feldaltar aufgebaut, um den sich eine stattliche Anzahl von Vereinen gruppiert hatte, voran der Patenverein Lauterbach. Pfarrer Johann Meyer hielt die Festpredigt und hob dabei den Zusammenhalt, die Hilfsbereitschaft und den Gemeinschaftssinn der Feuerwehren besonders hervor. Beim Festakt im Sportheim der DJK Burggriesbach lobte Bürgermeister Josef Greiner vor allem den Zusammenhalt zwischen den Orten der südlichen Segelau. Von einem großartigen Fest wurde Abstand genommen.
Dies überließ man den Lauterbachern, die einige Wochen später ihre Fahnenweihe abhielten, bei der wiederum die FF Burggriesbach Pate stand.